Sevilla – zwischen Tradition und Moderne

Tagesausflug nach Sevilla, Andalusien, Spanien

Wie sich Sevilla in den letzten 20 Jahren verändert hat

Sevilla, diese traumhafte Stadt am Guadalquivir muss man einfach mal erlebt haben. Wer heutzutage die Hauptstadt Andalusiens besucht, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Wenn man bedenkt, daβ Spanien und insbesondere die südlichste Region des spanischen Festlands so stark wie nur wenige Regionen Europas unter den Auswirkungen der Wirtschaftskrise leidet, ist es umso erstaunlicher wie diese Stadt den Besucher beeindruckt.

Das alte, von Römern und Mauren geprägte Stadtzentrum mit der Altstadt (casco Antiguo) steht dabei in keinem Widerspruch zu den Zitaten moderner Architektur, die seit der Weltausstellung, der  Expo Universal, von 1992 in Sevilla entstehen.

Die Stadt verfügt heute über ein weit verzweigtes und zeitgemässes Radwegenetz, einer hochmodernen U-Bahnlinie, die die Stadt von Nord nach Süd durchquert und weiter ausgebaut werden soll, eine Tramlinie im Zentrum, sowie unzählige neue Prestigebauten die fabelhaft ins neue Stadtbild passen. Interessant ist beispielsweise das Metropol Parasol an der Plaza de la Encarnación. Für die pilzförmigen schattenspenden Holzkonstruktionen war der Stadtverwaltung kein Cent zu schade, wo sie doch die vorangesetzten Kosten um ein vielfaches überstieg.

Ahnlich verhält es sich mit dem Torre Pelli, dem Prestige-Wolkenkratzer der Cajasol Fundación, bei dem die Traufhöhe die der Giralda um ein vielfaches übersteigt. Wobei die UNESCO scheinbar beide Augen zugedrückt hat, denn die andalusische Metropole lief Gefahr, das Siegel als Weltkulturerbe zu verlieren.

Sevilla hat vor, in den nächsten Jahren das Stadtbild weiter zu modernisieren und gleichzeitig alte Bauten zu restaurieren. Grund für die immensen Investitionen ist der Ausbau der Metropole zum Touristenziel Nr.1 auf dem spanischen Festland. Dabei wird nicht nur der internationale Tourismus gefördert. Ähnlich hart wird daran gearbeitet, die Stadt zu einem Zentrum für Messen und Kongresse auszubauen. Bisher scheint dieses Vorhaben reibungslos zu funktionieren.

Es darf gehofft werden, daβ sich die verantwortlichen Planer dabei nicht übernehmen und in Brüssel nicht der Geldhahn zugedreht wird.

 

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